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  • 14.3.2005
Neue Westfälische

SPD war für Einheit und gegen Bewaffnung

Hauptversammlung der SPD in Oldentrup
Was bewegte Helmut Bökenbrink 1955 zum Beitritt in die SPD? War es die Initiative zum "Deutschen Manifest", in dem die SPD die Wiedervereinigung Deutschlands forderte und vor einer Wiederbewaffnung warnte? Oder waren es außenpolitische Themen wie die Gründung des Warschauer Paktes? Wahrscheinlich beides. Auf jeden Fall ist Bökenbrink bis heute auf der kommunalpolitischen Ebene aktiv. Er war einst Bürgermeister und beteiligt sich heute im Oldentrupper Seniorenrat. Garbrecht erinnerte an lokale Ereignisse vor 50 Jahren: Günter Pankoke nahm als erster Deutscher an der Tour de France teil, und die ersten Großraumwagen der Straßenbahn fuhren in Bielefeld. Zu den Jubilaren zählten neben Bökenbrink auch Christa Mioducki und Grete Räker.
Über eine Brosche beziehungsweise eine Nadel für 25 Jahre freuten sich Helga Lewandowsky und Andreas Wullenkord. Nach der Wiederwahl des Vorstandes mit Horst Kickert als stellvertretender Vorsitzender, Siegfried Gries als Kassierer und Jürgen Voss als Schriftführer erinnerte Gerd Lewandowsky noch einmal an die Oldentrupper Runde.
Seit April vergangenen Jahres lädt der Ortsverein einmal im Monat zu einem politischen Austausch ein. Auch in diesem Jahr wird die SPD dieses Angebot aufrecht erhalten, um sich über Themen wie Stadtteilgestaltung und Verkehrsprobleme auszutauschen.