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Januar 2011

Minister stellt Forderungen


Bielefeld (hue). NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) hat sich in Bielefeld über den Stand des geplanten Verkaufs der Thyssen-Krupp Umformtechnik GmbH, mit Standorten in Bielefeld, Ludwigsfelde (Brandenburg) und Prisma (Frankreich) informiert.


Nach dem Gespräch mit der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und der IG Metall sagte Schneider: „Der Landesregierung ist es egal, welche Nationalität der Käufer hat. Uns geht es darum, was der Investor mit dem Unternehmen plant.“ Seine Forderungen an den möglichen Käufer beinhalten unter anderem die Standortsicherung, die Erhaltung der Arbeitsplätze sowie eine Tarifvertragsgebundenheit. „Ich habe der Geschäftsführung gesagt, wenn wir als NRW-Landesregierung helfen können, dann werden wir das tun.“

NRW-Arbeitsminister besucht Bielefelder „Bang-Modell“

Bielefeld. Noch immer zu wenig Ausbildungsplätze – auch, weil Mittelständlern manchmal die Möglichkeit fehlt. Ein Weg, auch als kleineres Unternehmen auszubilden, ist der, einen Verbund zu bilden. In der Metallbranche gibt es in Bielefeld seit zwei Jahren einen solchen: Bang („Berufliches Ausbildungsnetzwerk im Gewerbebereich“). Bang bekam am Freitag Besuch von Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD).


Der ließ sich die Ausbildungsbereiche im Verein BAJ zeigen (Berufliche Ausbildung und Qualifizierung Jugendlicher und Erwachsener). Und stellte fest: „Das ist ein Modell für das ganze Land, ein Vorzeigebeispiel.“ Unternehmen, die alleine nicht ausbilden könnten, fänden hier den Weg, am Ende doch Ausbildungsbetrieb zu werden. Und so dem Land bei seinem Ziel zu helfen, Jugendlichen eine Ausbildungsgarantie geben zu können, wichtig: ohne das Wort Platz in der Mitte, „das geht nicht“, so Schneider, weil es einklagbar wäre.

Unterstützung für die Beratungsstellen

Bielefeld. Die Beratungsstellen für Erwerbslose in Bielefeld und das Arbeitslosenzentrum bekommen wieder Unterstützung vom Land. 1,1 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und vom Land gehen an acht Erwerbslosenberatungsstellen und sechs Arbeitslosenzentrum in Ostwestfalen-Lippe. Die Bielefelder Anlaufstellen der GAB und des Vereins Widerspruch bekommen für zwei Jahre 235.000 Euro.


Damit sei eine Entscheidung von 2008 der schwarz-gelben Landesregierung korrigiert. Sagt der Vertreter der aktuellen rot-grünen Minderheitsregierung, der Bielefelder SPD-Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht.

„Politik ist nicht immer sexy“

VON LOTHAR SCHMALEN


Bielefeld. Im Bielefelder Rathaus hat das Ampelbündnis aus SPD, Grünen und FDP Tritt gefasst; bei der Landtagswahl hat die SPD alle drei Bielefelder Wahlkreise direkt geholt und ist mit Günter Garbrecht, Regina Kopp-Herr und Georg Fortmeier stark im Landtag vertreten –für die SPD sei das Jahr 2010 sehr erfolgreich gewesen, sagte die SPD-Unterbezirksvorsitzende Helga Gießelmann gestern Abend beim Neujahrsempfang der Partei.


Online-Petition gegen Spielsucht

Noch bis zum 11. Januar 2011 können sich alle Interessierte an einer Online-Petition für einen besseren Schutz gegen Glücksspielsucht beteiligen. Darauf weist der Bielefelder Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht (SPD) hin.

Die Petition fordert unter anderem, dass Kommunen künftig die Ansiedlung von Spielhallen ablehnen können und die Bevölkerung stärker vor des Gefahren des Glücksspiels geschützt werden Garbrecht sieht hier ebenfalls Handlungsbedarf. „Insbesondere Geldspielautomaten haben ein enormes Suchtpotenzial. Glücksspielsucht hat schon so manche Existenz ruiniert", so Garbrecht.