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Juni 2011

Garbrecht, Kopp-Herr, Fortmeier: Land entlastet Städte, Eltern und Kitas

Nach einigen Monaten intensiver Debatten und Vorarbeiten stehe jetzt im Düsseldorfer Landtag mit der ersten Revision des KiBiz die grundlegende Umgestaltung der Kinderbetreuung an. „Kitas sind für uns Bildungseinrichtungen und daher werden wir sie finanziell stärken“, so der Bielefelder Abgeordnete Günter Garbrecht, auch im Namen seiner Kollegen Regina Kopp-Herr und Georg Fortmeier.
„Mit Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August 2011 zahlen Eltern keine Beiträge mehr für das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung“, so die Abgeordneten einhellig.
Hinsichtlich der zeitlichen Enge macht der Landtagsabgeordnete einen pragmatischen Vorschlag: Die Beitragsbescheide könnten einen oder zwei Monate später versendet werden und somit das Problem einer späteren Rückerstattung lösen. „Einige Städte in NRW verfahren schon so, warum also nicht auch Bielefeld“, so Garbrecht weiter.
In den meisten Familien sei das Geld in der Lebensphase mit jüngeren Kindern knapp: „Die Elternbeitragsfreiheit kommt bei den Familien im Bauch der Gesellschaft unmittelbar und gezielt an.“

Mit den Senioren klönen und feiern

Bielefeld (WB). Fernsicht, Frischluft und Wiedersehen mit vielen Freunden und Bekannten: Das Sommerfest der IG Metall-Senioren im Familienferienheim in Ubbedissen ist ein Publikumsmagnet, freut sich Udo Fuchs.
Bernd Nuppenau (links) und Udo Fuchs freuen sich über den Besuch von Regina Kopp-Herr (Zweite von links) und Ministerin Ute Schäfer.
Seit zehn Jahren sind die Senioren der Gewerkschaft zu ihrem Fest Gäste in dem Naturfreundehaus der Ortsgruppe Ubbedissen/Asemissen direkt am Kamm des Teutoburger Waldes. Vorsitzender Udo Fuchs und sein Stellvertreter Bernd Nuppenau freuen sich, dass so viele Mitglieder regelmäßig kommen, manche sogar die Enkel mitbringen.
Das Gelände am Waldrand ist ideal, um Freunde zu treffen und in gemütlicher Runde von alten Zeiten zu plaudern, schwärmt Nuppenau. Im Schnitt 150 Besucher, an richtig sommerlichen Tagen auch 250 Teilnehmer nehmen den langen Weg von Ubbedissen auf sich. Wem der Aufstieg zu anstrengend ist, der kann auch den Fahrdienst wählen, unterstreicht Fuchs. Neben der obligatorischen Versorgung mit Kaffee und Kuchen, Bratwurst, Erbsensuppe und Getränken gab es auch 2011 die musikalische Unterhaltung des über die Stadtgrenzen aufspielenden aktiven Gitarrenkreises Ubbedissen/Asemissen, ein Kreuzworträtsel mit Aussicht auf attraktive Preise.
Und ganz nebenbei entpuppte sich das Fest als Treffpunkt mit allerlei politischer Prominenz. Sehr zur Freude der Gäste hatte NRW-Familienministerin Ute Schäfer den Besuch möglich gemacht, dazu kamen die drei Bielefelder Landtagsmitglieder Georg Fortmeier, Regina Kopp-Herr und Günter Garbrecht.

Garbrecht: Organspende ist gelebte Solidarität



„Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“ So lautet das Motto des bundesweiten Tages der Organspende am 4. Juni.
Die Problemlage ist hinlänglich bekannt: Alle acht Stunden stirbt in Deutschland ein Mensch, weil er kein passendes Spenderorgan bekommt. Insgesamt warten derzeit 12.000 Menschen in diesem Land auf ein lebensrettendes Organ.
„Für mich ist das Thema Organspende in vielerlei Hinsicht eine Herzenssache. Viele Menschen leiden, manche sterben, weil es nicht genügend Spenderorgane gibt. Wir müssen etwas unternehmen, damit sich dies ändert“, betont der SPD-Politiker. Der Tag der Organspende sei ein guter Anlass, um bundesweit mehr Aufmerksamkeit für das schwierige Thema zu gewinnen und über Organspende und Transplantation aufzuklären. „Organspenden sind eine Form gelebter Solidarität und gerade der 4. Juni soll dazu beitragen, dass sich mehr Menschen darüber Gedanken machen und sich entscheiden“, erklärt Günter Garbrecht.
  • Pressemitteilung · Bielefeld · Samstag · 04.06.2011 · Weiterlesen »