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Juli 2011

60 Jungmediziner sollen in Bielefeld lernen

VON PETER STUCKHARD

Bielefeld. Zwei Modelle zur Ausbildung von Medizinernachwuchs in Ostwestfalen-Lippe schlägt ein Eckpunktepapier vor, das der Landesregierung nun vorliegt. Modell eins sieht den Aufbau einer medizinischen Fakultät an der Universität Bielefeld mit 200 Studierenden vor. Dafür errechnen die Verfasser Investitionskosten von 140 Millionen Euro, davon 121 Millionen für einen Neubau. Die laufenden Kosten der neuen Medizinfakultät sollen 45 Millionen Euro im Jahr betragen. Darin enthalten sind 20 Millionen an Personalkosten für insgesamt 320 Stellen, darunter 27 Professoren und acht Juniorprofessoren. Durch frühzeitige enge Verzahnung mit den Gesundheitseinrichtungen der Region würden die Studierenden über Jahre hinweg die Region kennenlernen, was die Entscheidung fördere, sich in OWL niederzulassen oder in einer Klinik zu arbeiten, begeistern sich die Verfasser für dieses Fakultätsmodell.

Doppeltes Interesse an Grundstück

Bielefeld (upo). Bei einem Ortstermin im Botanischen Garten informierten sich Bielefelder SPD-Politiker über Planungen für die beliebte Grünanlage. „Das kommende Jahr wird uns in Atem halten“, sagte Wolfgang Naggert, Vorsitzender des Fördervereins. Der Botanische Garten feiert 2012 seinen 100. Geburtstag, so dass sich die Besucher auf zahlreiche Programmpunkte freuen dürfen.


„Es wird aber, ganz im Stil des Gartens, mit Stille und Zurückhaltung gefeiert“, sagte Naggert. So werde es etwa eine Fotoausstellung im Alten Rathaus und im Oktober eine Chansonveranstaltung geben. Das Programm sei bereits fertig.


Derzeit wird ein Teil des Parks direkt neben dem Bauernhaus erneuert. Die alten Pflasterplatten werden entfernt und durch ein veredeltes Pflaster, passend zu den von Muschelkalkplatten umgebenen Blumenbeeten, ersetzt. Zudem gibt es neue Bänke aus Holz und Metall sowie zwei Liegestühle.

Grundschul-Pläne vorerst auf Eis gelegt

Schulausschuss wartet NRW-Gesetzesentwurf ab

Der "Schulpolitische Konsens" der Landesregierung und der CDU wirkt sich auch auf die Bielefelder Grundschul-Debatte aus. Wie der schulpolitische Sprecher der SPD, Gerd Kranzmann, plädieren auch die SPD-Landtagsabgeordneten für eine Pause in der Planung. Sie raten, den angekündigten Gesetzesentwurf auf Landesebene abzuwarten.

Abgeordneter für drei Tage

Oben v.l. Elena Ewering und Tim Brandt.  Unten v.l. Sinan Candan und Leonie Müller
Bielefelder Jugendliche beim Jugend-Landtag NRW

Auf hitzige Debatten freut sich Elena Ewering. Die Bielefelder Schülerin zieht zusammen mit 180 Jugendlichen am Donnerstag in den NRW-Landtag ein. Sie übernehmen beim Jugend-Landtag NRW das Amt der Abgeordneten und werden für drei Tage als Fraktionsmitglieder aktuelle politische Themen diskutieren.

  • Pressespiegel · Bielefeld · Donnerstag · 14.07.2011 · Weiterlesen »

Die Wahrheit hinter der Statistik


Experten malen bei SPD-Wiehengebirgsgesprächen düsteres Bild des Arbeitsmarktes

Bad Oeynhausen. Immer mehr Menschen auf der Suche nach Arbeit bekommen von den Arbeitsagenturen keine Angebote mehr. Und immer mehr Menschen, die einen Job bekommen, können davon ihren Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren. Dieses Bild des aktuellen Arbeitsmarkt zeichneten der SPD-Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht, Rainer Radloff, Geschäftsführer des Bielefelder Jobcenters, und Ulrich Pock, Vorsitzender des Ausschusses „proArbeit“ im Kreis Minden-Lübbecke, am Dienstag bei den Wiehengebirgsgesprächen im Wittekindshof.
  • Pressespiegel · Bad Oeynhausen · Mittwoch · 13.07.2011 · Weiterlesen »

Arbeit als gesellschaftliche Teilhabe

Bad Oeynhausen-Volmerdingsen (nw). „Arbeit statt Arbeitslosigkeit fördern – wie kann Arbeitsmarktpolitik näher am Menschen ausgerichtet werden?“ heißt das Thema der nächsten Wiehengebrgsgespräche, zu denen die SPD Stadt- und Gemeindeverbäde Bad Oeynhausen Hille am Montag, 11. Juli, einladen.


Auf dem Podium in der Kappelle des Wittekindshofes sitzen der Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Integration; Rainer Radloff, Geschäftsführer Jobcenter Arbeitsplus Bielefeld und Sprecher der NRW-Landesgemeinschaft der Jobcenter sowie Ulrich Pock, Vorsitzender des Ausschusses proArbeit im Kreis Minden-Lübbecke. Moderiert wird die Veranstaltung von Inge Howe (MdL).


Arbeit als gesellschaftliche Teilhabe

Bad Oeynhausen-Volmerdingsen (nw). „Arbeit statt Arbeitslosigkeit fördern – wie kann Arbeitsmarktpolitik näher am Menschen ausgerichtet werden?“ heißt das Thema der nächsten Wiehengebrgsgespräche, zu denen die SPD Stadt- und Gemeindeverbäde Bad Oeynhausen Hille am Montag, 11. Juli, einladen.


Auf dem Podium in der Kappelle des Wittekindshofes sitzen der Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Integration; Rainer Radloff, Geschäftsführer Jobcenter Arbeitsplus Bielefeld und Sprecher der NRW-Landesgemeinschaft der Jobcenter sowie Ulrich Pock, Vorsitzender des Ausschusses proArbeit im Kreis Minden-Lübbecke. Moderiert wird die Veranstaltung von Inge Howe (MdL).


Ab August Verzicht auf Kita-Beiträge

Im guten Glauben ans Land: Letztes Jahr sofort gratis

Bielefeld (kurt). Ab August wird das letzte Kita-Jahr beitragsfrei sein. Das teilt jetzt Landtagsabgeordneter Günter Garbrecht (SPD) mit. Der Landtag werde das am 22. Juli entscheiden. Auch wenn das zeitlich knapp sei, profitierten doch die Familien unmittelbar. Zuvor hatte es wegen des Abstands von fünf Werktagen zwischen Gesetzesänderung und neuem Kita-Jahr Irritationen gegeben (NW berichtete).

Das Wort der drei Bielefelder Sozialdemokraten in der Landesregierung (neben Garbrecht noch Regina Kopp-Herr und Georg Fortmeier) gilt einem anderen SPD-Mann viel: Sozialdezernent Tim Kähler teilte gestern mit, er werde im guten Glauben an die Veränderung des Kinderbildungsgesetzes die im positiven Sinne betroffenen Eltern ermitteln und schon ab August keine Beiträge mehr erheben und einziehen. So will er verhindern, dass Eltern zunächst bis zu 350 Euro abgebucht bekommen und dann erst später wieder zurück erhalten. „Ich will den Eltern so Unannehmlichkeiten ersparen“, sagt Kähler. Und weiter: „Eltern, die direkt an uns überweisen, brauchen das für Kinder, die ab August im letzten Kita-Jahrgang sind, nicht mehr zu tun.“

Garbrecht: Nach monatelanger Debatte stehe jetzt die Umgestaltung der Kinderbetreuung an, eines der Ziele der Landesregierung.
  • Pressespiegel · Freitag · 01.07.2011