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September 2011

Medizinische Fakultät Thema im Landtag

Heute steht CDU/FDP-Antrag zur Abstimmung



Bielefeld/Düsseldorf. Im Düsseldorfer Landtag steht heute ein Antrag der Oppositionsparteien CDU und FDP zur Abstimmung, der erneut den Aufbau einer eigenständigen „Medizinischen Fakultät OWL“ an der Bielefelder Universität fordert.


Schon seit mehr als anderthalb Jahren wird über das Thema diskutiert. Vor allem die früheren Minister Andreas Pinkwart (FDP) und Karl-Josef Laumann (CDU) hatten sich für die Einrichtung einer medizinischen Fakultät in Bielefeld eingesetzt. Nachdem die CDU/FDP-Landesregierung bei der Landtagswahl im Mai 2010 aus dem Amt gewählt wurde, waren die Chancen für eine eigenständige neue Fakultät in Bielefeld gesunken.


Inzwischen favorisiert die rotgrüne Landesregierung ein Kooperationsmodell zwischen der Universität Bielefeld und der Ruhr-Universität Bochum. Bei dieser Kooperation sollen an der medizinischen Fakultät in Bochum 60 zusätzliche Studienplätze eingerichtet werden. Die klinische Ausbildung des Ärzte-nachwuchses soll dann an der Bielefelder Universität und an hiesigen Krankenhäusern erfolgen. Dazu sollen auch entsprechende Professorenstellen in Bielefeld eingerichtet werden.

Bielefeld als Beispiel für NRW



Bielefeld. „Gesundheitspolitik eignet sich inhaltlich nicht für den politischen Streit. Bei Themen wie Altenpflege, Palliativmedizin oder ärztliche Versorgung müssen Politiker gemeinsam handeln im Sinne der Menschen“, sagt NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens. Und so hat sich die Grünen-Politikerin am Freitag von ihrem SPD-Koalitionspartner, dem Sozialpolitiker Günter Garbrecht, durch Bielefeld führen lassen und Projekte gelungener Pflegepolitik angeschaut. Bei einem Redaktionsbesuch dieser Zeitung zeigt Steffens sichtliche Begeisterung ob der Angebote in der Stadt, „die im Land ihresgleichen suchen“.