Pressespiegel:

  • 08. August 2011
Am 8. August erschien in der Zeitung Neue Westfälische:

Garbrecht: „Reine Trickserei“


Bielefeld. Die Bielefelder SPD-Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht hat die Bundesregierung wegen der Einrichtung des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) kritisiert. Die niedrigen Bewerberzahlen für den BFD seien keine Überraschung. Die gesetzliche Grundlage des BFD sei mit der heißen Nadel gestrickt, so dass wesentliche rechtliche Fragen nicht geregelt seien. Das sorge für Unsicherheit bei Trägern, Einsatzstellen und Freiwilligen.

 

 


Im Gegensatz dazu erfreuten sich die jahrzehntelang etablierten Dienste Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FOeJ) nach wie vor großer Beliebtheit, sagte Garbrecht. Jetzt setze die Bundesregierung ihren Zickzack-Kurs fort: Um den neuen Dienst zu stärken, will das Ministerium nun, dass die FSJ- und FOeJ-Plätze zum Tei zu Plätzen im Bundesfreiwilligendienst umgewandelt werden. „Das ist reine Trickserei, um die schlechte Regierungsarbeit zu vertuschen. sagte Günter Garbrecht, der auch Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit, Soziales und Integration im Landtag ist.