Pressespiegel:

  • Bielefeld, 16. November 2011
Am 16.11. erschien in der Zeitung Neue Westfälische

Antworten zu A-2-Blitzer gesucht

Günter Garbrecht bittet Internet-Nutzer um Fragen



Bielefeld (jr). Der Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht (SPD) hat mit dem berühmten Bielefelder Blitzer auf der Autobahn 2 schon länger ein Hühnchen zu rupfen. Ausgiebige und auch überregionale Berichterstattungen in Fernsehen und Radio haben den Blitzer zu einem negativen Werbeträger der Stadt gemacht, so Garbrecht. Jetzt will er mit einer Kleinen Anfrage im Landtag und der Hilfe von Facebook-Nutzern im Internet, den Verantwortlichen auf den Zahn fühlen.


Die Senkung der Durchschnittgeschwindigkeit von 130 auf 110 km/h (so hatte es Garbrecht in einem Fernsehinterview gehört) könne auf die Frage nach der erhöhten Verkehrssicherheit seit der Aufstellung der Geschwindigkeitsüberwachung nicht befriedigend sein. „Hier wird der Eindruck erweckt, dass es bei der Geschwindigkeitsüberwachung nur am Rande um die Erhöhung der Verkehrssicherheit geht“, so der Politiker.


Deshalb will Garbrecht die Landesregierung jetzt mit seiner Kleinen Anfrage zu Antworten zwingen. Seine Fragen:


1. „Wie stellt sich das Unfallgeschehen seit 2009 auf dem Streckenabschnitt, differenziert nach Unfallhäufigkeit und Schwere, dezidiert dar?


2. „Wie viele Unfälle davon haben als wesentliche Unfallursache unangepasste Geschwindigkeit, auch in Verbindung mit zu geringem Sicherheitsabstand?“


3. „Wie viele mobile Geschwindigkeitsüberwachungen haben ab 2009 mit höherem Unfallgeschehen in Richtung Dortmund stattgefunden?“


4. „Welche geschwindigkeitslenkende Maßnahmen sind in Hinblick auf die kommende Verkehrsfreigabe des Kreuzes Bielefeld A2/A33 in Bezug auf die A2 geplant?“


Auf seiner Facebook-Pinnwand im Internet bittet Günter Garbrecht zudem die Nutzer, Ergänzungen und Kommentare zu dem Thema hinzuzufügen. Möglicherweise werden Fragen und Ideen der Bürger bei Garbrechts Kleinen Anfrage ergänzt. Eine Woche ist das noch möglich.