Position:

  • Bielefeld, 23. März 2012
Günter Garbrecht zum Equal Pay Day:

Entgeltgleichheitsgesetz jetzt!






„Entgeltgleichheit bedeutet einen individuellen Rechtsanspruch auf gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit. Das heißt, dass Tätigkeiten von Frauen und Männern auch dann gleich zu bezahlen sind, wenn sie inhaltlich verschieden, jedoch hinsichtlich ihrer Anforderungen und Belastungen von gleichem Wert sind.



Trotz des Verbots der unmittelbaren und mittelbaren Diskriminierung erhalten Frauen nach wie vor weniger Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit - der geschlechtsspezifische Lohnabstand stagniert laut OECD bei knapp 22 Prozent. Damit ist unser Land Schlusslicht in Europa.
Die Auswirkungen sind dramatisch: Geringfügige Beschäftigung und geringe Bezahlung beherbergen die Gefahr, keine auskömmliche Rente zu erhalten und von Armut im Alter bedroht zu sein. Auch heute schon erhalten mehr Frauen als Männer die Grundsicherung im Alter, weil die eigene Rente nicht ausreicht.

Ein von der SPD gefordertes Entgeltgleichheitsgesetz ist daher dringend notwendig: Die Entgeltsysteme in den Unternehmen müssen diskriminierungsfrei sein. Dafür werden wir kämpfen und hoffen auf viele Unterstützerinnen und Unterstützer.“