Pressespiegel:

  • 11. April 2012

Für Willy Brandt in die Partei eingetreten

Jubilare des SPD-Ortsvereins West geehrt

„Das ist der Widerspruch unserer Zeit, dass der Mensch die Urkraft des Atoms entfesselte und sich jetzt vor den Folgen fürchtet.“ Mit diesem Zitat aus dem Godesberger Programm der SPD begann Bürgermeister Horst Grube (SPD) seine Rede anlässlich der Jubilar-Ehrung des SPD-Ortsvereins West im AWO-Mehrgenerationenhaus.


Drei langjährige Mitglieder, die ihre 25- bzw. 40jährige Parteizugehörigkeit feierten, bekamen von Grube und dem Ortsvereinsvorsitzenden Lars Kornfeld Urkunden überreicht und silbernen Nadeln angesteckt. Andreas Strothmann war 1986 in die Partei eingetreten, Josef Scheele-von Alven und Irmgard Thye sind seit 40 Jahren dabei.


Die Gründe dafür, dass Scheele-von Alven und Thye 1971 in die Partei eingetreten seien, könne man leicht an den Geschehnissen in diesem Jahr feststellen, so Grube. Willy Brandt, Bundeskanzler von 1969 bis 1974, sei 1971 von amerikanischen, französischen und italienischen Zeitungen als Mann des Jahres gewählt worden. Auch den Friedensnobelpreis habe er im selben Jahr erhalten. Grube: „Diejenigen, die 1971 eingetreten sind, haben es vor allen Dingen wegen der überragenden Figur Willy Brandt getan.“


In den Folgejahren bis 1986, als Strothmann in die Partei eingetreten sei, habe sich zwar vieles verändert, „die Probleme sind allerdings gleich geblieben“. Die Politik der SPD habe mit dazu geführt, dass man heute in einem vereinten Deutschland und in einem vereinten Europa lebe. An die Jubilare gerichtet sagte Grube: „Ich bedanke mich, dass ihr eure Kraft eingesetzt habt für die Idee der Sozialdemokratie und bitte euch, weiterhin aktiv zu sein und das Banner der Sozialdemokratie hochzuhalten.“