Pressespiegel:

  • Bielefeld, 12. April 2012

»Ein Beispiel gelebter Zukunft«

Herzlicher Empfang: Ministerin Manuela Schwesig (Dritte von links) mit Regina Kopp-Herr (von rechts), Holger Vetter, Günter Garbrecht, Bürgermeisterin Karin Schrader und Georg Fortmeier.

Herzlicher Empfang: Ministerin Manuela Schwesig (Dritte von links) mit Regina Kopp-Herr (von rechts), Holger Vetter, Günter Garbrecht, Bürgermeisterin Karin Schrader und Georg Fortmeier.
SPD-Vizeparteichefin Manuela Schwesig ist beeindruckt vom Sport- und Lernpark Heeper Fichten

Für ihr erstes Gastspiel in Bielefeld hatte sich die stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Manuela Schwesig einen sportlichen Ort ausgesucht. Auf Einladung des TuS Ost und der SPD besuchte sie gestern den Sport- und Lernpark Heeper Fichten. Für Schwesig ist es einer von vielen Terminen im Landtagswahlkampf.
Die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern wurde in Bielefeld von einer großen Delegation empfangen. Dazu gehörten neben Bürgermeisterin Karin Schrader unter anderem die SPD-Landtagsabgeordneten Günter Garbrecht, Regina Kopp-Herr und Georg Fortmeier. »Wahlkampf ist immer eine schöne Gelegenheit, viel vor Ort und bei den Menschen zu sein«, sagte Schwesig. Ziel ihrer Touren sei es auch, gute Ideen für die weitere Arbeit mitzunehmen.
Eine solche gute Idee ist der 1,5 Millionen Euro teure Sport- und Lernpark Heeper Fichten. Die innovative Anlage wurde 2011 eröffnet. 1,24 Millionen Euro der Baukosten stammen aus dem Konjunkturpaket II. Dieses Beispiel zeige, meinte Schwesig, dass das Geld aus dem Konjunkturpaket II gut investiert sei. Von dem erfolgreichen Bielefelder Konzept wolle sie auch dem SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier berichten, sagte sie.
Holger Vetter, der scheidende Vorsitzende der TuS Ost, und sein designierter Nachfolger Dr. Rolf Engels stellten der Ministerin die Idee des Sport- und Lernparks vor. »Wir wollen hier mehr tun, als nur Sport zu treiben«, betonte Vetter. »Aber wir wollen natürlich die Strahlkraft des Sports nutzen.«
Denn schließlich soll der Park zur festen Anlaufstelle für die im Bielefelder Osten lebenden Menschen werden. »Es geht darum, ein Stück Gemeinsinn in Bielefeld zu gestalten - mit den Menschen, die hier leben«, sagte Engels. Neue Netzwerke knüpfen, Stärken von Kindern und Jugendlichen fördern, neue Ehrenamtliche gewinnen - das sind einige von vielen Zielen.
»Sport ist die Möglichkeit, ganz niederschwellig Leute zu erreichen«, meinte auch Schwesig. Es sei sinnvoll, verschiedene Angebote so zu verzahnen, dass sie bei den Menschen ankommen. Allerdings weiß sie auch: »Es kommt immer auf die Akteure vor Ort an.« Der Ansatz der Initiatoren des Lernparks, Kinder schon in frühen Jahren zu fördern, sei genau richtig. Deshalb steht für Schwesig fest: »Der Sport- und Lernpark ist ein Beispiel gelebter Zukunft.«