Pressespiegel:

  • Bielefeld, 02. Mai 2012
02. Mai, das Westfalenblatt berichtet

»Schatzinseln« vergrößert

Kita-Verein feiert Fertigstellung des Umbaus an der Bünder Straße

Viel mehr Platz: Das bietet die Kindertageststätte die »Schatzinseln« in ihrem Gebäude an der Bünder Straße 25. Mit einem Empfang, einem bunten Nachmittag mit allerlei Spielen und einer Aufführung, einer Disko und einem Grillabend feierte der Verein »Schatzinseln« am Wochenende den vollendeten Umbau. 20 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren sind hier untergebracht.

Vor Vertretern aus der Politik mit Oberbürgermeister Pit Clausen, der Verwaltung sowie einigen der vielen Sponsoren ließ Vereinsvorsitzende Caren Stocker die Bauphase kurz Revue passieren und dankte vor allem den Firmen und Unternehmen, die Geld oder Eiinrichtungsgegenstände gespendet hatten.

Die Baukosten betrugen nach Angaben von Caren Stocker sowie der Kita-Leiterin Iris Wünscher rund 225 000 Euro. Davon zahlte das Land Nordrhein-Westfalen 120 000 Euro aus dem Etat für den Kindergartenausbau. Das übrige Geld kam aus Vereinsrücklagen sowie von Spendern. Beteiligt am Umbau waren auch Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer, einer davon ist der Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht.

Ein Ausbau war schon lange gewünscht worden, berichtete Iris Wünscher. Die zwei Gruppen große Einrichtung war im Laufe der Jahre definitiv zu klein geworden, von der Kita werden daher auch zehn Kinder im Alter bis zu drei Jahren in der Kita an der Bünder Straße 5 betreut. Schon Ende 2009 waren Anbaupläne für den Stammsitz im Fachwerkhaus, das aus dem Jahr 1821 stammt, erarbeitet worden.

Bevor jedoch gebaut werden konnte, mussten einige Fachämter der Bielefelder Stadtverwaltung ihre Einwilligung geben. Vor allem Belange des Denkmalschutzes waren zu berücksichtigen. Aber auch der Untergrund des Kita-Geländes, das dicht am Nordpark liegt, sorgte für Arbeit. Als Folge der Bombardierungen durch alliierte Streitkräfte gegen Ende des Zweiten Weltkrieges war nicht auszuschließen, dass sich Sprengkörper im Erdreich befanden, sagte Architekt Klaus Beck, der zusammen mit Sven Detering als Arbeitsgemeinschaft den Umbau plante.