Pressemitteilung:

  • 12. September 2012
Pressemitteilung

Zwei Westfalen an der Spitze


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Zwei Westfalen an der Spitze


Die Stiftung Wohlfahrtspflege wählt den Bielefelder Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Günter Garbrecht (SPD), auf der konstituierenden Sitzung zum Vorsitzenden. Garbrecht folgt damit auf Landtagskollegen Karl-Josef Laumann (CDU), der künftig die Position des Stellvertreters übernehmen wird.

Die Stiftung engagiert sich seit ihrer Gründung durch das Land NRW 1974 für die unmittelbare und nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen, alter Menschen sowie benachteiligter Kinder in unserem Land.
Ziel ist es, dass alle Menschen in vollem Umfang und gleichberechtigt an der Gesellschaft teilnehmen und dabei Selbständigkeit und Unabhängigkeit in allen Lebensbereichen wahren. Das ist das Grund-prinzip der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. 1974 vom Land Nordrhein-Westfalen ins Leben gerufen, engagiert sich die Stiftung für die unmittelbare und nachhaltige Verbesserung der Lebenssituation
In der Stiftungslandschaft in Deutschland ist die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW eine Besonderheit und einmalig in Deutschland: Finanziert mit rund 25 Millionen Euro jährlich aus nordrhein-westfälischen Spielbanken-Gewinnen, ermöglicht die Stiftung die Realisierung von Projekten der Freien Wohlfahrtspflege in NRW. Dazu hat sie bislang rund 5.000 Vorhaben mit einer Fördersumme von rund 700 Millionen Euro unterstützt.
Die geförderten Einrichtungen und Initiativen bilden unverzichtbare Bausteine zur Realisierung einer inklusiven Gesellschaft - ganz im Sinne der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention.
Die Bandbreite der geförderten Vorhaben reicht von der Frühförderung zur Bekämpfung von Kinder-armut und ihren Folgen über die Realisierung von Begegnungszentren, die Schaffung von vielfältigen Wohnangeboten für Menschen mit Behinderungen, der Durchführung von integrativen Kulturprojekten oder die Realisierung von Arbeitsangeboten für Menschen mit Behinderungen wie etwa In-tegrationsunternehmen bis hin zur am Gemeinwesen orientierten Seniorenarbeit oder zur altersge-rechten Quartiersentwicklung.
„Mit der Stiftung Wohlfahrtspflege kann das Land einen deutlichen sozialpolitischen Akzent über die Pflichtaufgaben hinaus setzen, denn manche Initiative in NRW wäre ohne sie nicht möglich gewesen. Ich bin froh und dankbar über das geschenkte Vertrauen des Stiftungsrates“, so der neue Vorsitzende Garbrecht abschließend.