Pressemitteilung:

  • Bielefeld, 10. Oktober 2012
FH und Uni Bielefeld unter den Gewinnern von „NRW.Forschungskooperationen“

Pflege sowie Nano- und Bio- Technologie in der Region aufgewertet

FH und Uni Bielefeld unter den Gewinnern von „NRW.Forschungskooperationen“

Pflege sowie Nano- und Bio- Technologie in der Region aufgewertet

Unter den sechs Gewinnern des Wettbewerbs „NRW.Forschungskooperationen“, ausgerufen vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW, behaupteten sich die Fachhochschule und Universität Bielefeld gleich doppelt gegen die Konkurrenz.

Dazu der Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht:
„Insgesamt 24 Anträge wurden von einer unabhängigen Jury aus Fachwissenschaftlern bewertet und gerankt mit dem Ergebnis, dass gleich zwei Projektteams aus Bielefeld zu den sechs Gewinnern des Wettbewerbs zählen. Dies zeigt die überdurchschnittlich hohe Qualität, mit der am Standort Bielefeld gearbeitet wird.“ Insgesamt fließen für die Forschungskooperation „Modellbasierte Realisierung intelligenter Systeme in der Nano- und Bio-Technologie“ sowie für „Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit“ 3 Millionen Euro nach Bielefeld, verteilt auf drei Jahre.
„Mit der gestiegenen Anzahl an Promotionsmöglichkeiten im Bereich Pflege wird die notwendige Akademisierung in diesem Bereich deutlich vorangetrieben“, so der Abgeordnete. „Zudem wird mit dem Landesprojekt die Durchlässigkeit des Hochschulsystems erhöht.“ Damit wurde eine der zentralen Forderungen der OWL-Regionalkonferenz umgesetzt.
„Insgesamt stärkt die Aufwertung der Pflege im System der gesundheitlichen Versorgung den Wis-senschafts- und Gesundheitsstandort Ostwestfalen-Lippe“. Im Übrigen werde damit einer Forderung der Regionalkonferenz ‚Wissenschaftsstandort OWL 2011‘ vom Dezember 2011 entsprochen, so der Abgeordnete abschließend.
Das Förderprogramm ist Teil des Maßnahmenpakets zur Stärkung der Fachhochschulen, das anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen im Herbst vergangenen Jahres vorgestellt wurde.
Da Fachhochschulen im Gegensatz zu Universitäten kein eigenständiges Promotionsrecht besitzen, kommt der durch dieses Programm intensivierten Zusammenarbeit zwischen den Hochschultypen eine immens wichtige Bedeutung zu.