Pressemitteilung:

  • 16. Juli 2013
5. Jugendlandtag

Jan Stukemeier auf dem Platz von Günter Garbrecht MdL


Ab Donnerstag werden Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein Westfalen wieder zu Kurzeit-Politikern. Sie werden die parlamentarische Arbeit kennen lernen und Plenarluft schnuppern.

 Jan Stukemeier wird vom 18.-20. Juli dem 5. Jugendlandtag angehören und den Landtagsabgeordneten Günter Garbrecht vertreten.
Im normalen Leben macht der 19-jährige eine Erzieherausbildung verbunden mit dem Abitur am Berufskolleg Bethel. Er findet es spannend, das Parlament als Ort der Entscheidungen für das tägliche Leben der Menschen kennenzulernen. „Ich möchte Jugendlandtagsabgeordneter sein, weil ich kennen lernen will, wie Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes getroffen werden.“
Garbrecht begrüßt diese Einstellung: „Junge Menschen an den Politikbetrieb heranzuführen und ihnen die Möglichkeit innerhalb eines Planspiels zu geben, eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu müssen, ist eine gute Demokratieschule.“
Warum der Bewerber Stukemeier ausgewählt wurde, erläutert der Abgeordnete so: „Mich haben die vielen Sozialpraktika und das Engagement beeindruckt. Dafür räume ich gerne meinen Platz im Plenarsaal.“
Auf der Tagesordnung des Jugendlandtags stehen in diesem Jahr zwei Themen besonders im Mittelpunkt. So geht es zum einen um das Thema (Begleitetes) Fahren mit 16 sowie zum anderen um Keine Fete an Feiertagen.
Die Themen wurden von jugendlichen Helfern vorbereitet, die selbst einmal Teilnehmer waren.
Darüber hinaus können die teilnehmenden Jugendlichen selbst Themen in Form einer "Aktuellen Viertelstunde" beantragen und debattieren. Dafür werden sie an Fraktionstreffen und Ausschusssitzungen teilnehmen, die geladenen Experten anhören und dann zum Schluss - als Höhepunkt - in der Plenardebatte abstimmen. Das Besondere: Die Beschlüsse der Jugendlichen werden kurze Zeit später in den realen Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung stehen. Die beiden Themen ermöglichen den Teilnehmern intensive Diskussionsmöglichkeiten und garantieren eine breit angelegte Sacharbeit in den Ausschüssen. "Echte" Experten werden die Jugendlichen in öffentlichen Anhörungen bei der Entscheidungsfindung unterstützen.
Entsprechend der Praxis des letzten Jahres werden auch die sozialen Netzwerke durch die Teilnehmer wieder genutzt. Bei Facebook (www.facebook.com/jugendlandtag) und Twitter (offizieller Hashtag: #jltnrw) kann mitgeredet werden.
Das gesamte Programm des Jugendlandtages kann unter folgendem Link abgerufen werden:
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.1/Jugend/Neuigkeiten_und_Termine/2013/06/Programm.pdf