Pressemitteilung:

  • 25. November 2013

„Ausbildungsleistung der Region überdurchschnittlich“

Günter Garbrecht: „8,9 % mehr Medizinstudentinnen und Medizinstudenten an NRW-Hochschulen – rot-grüne Landespolitik sorgt für überdurchschnittlich gestiegene Studierendenzahlen im Gesundheitswesen“

Günter Garbrecht: „8,9 % mehr Medizinstudentinnen und Medizinstudenten an NRW-Hochschulen – rot-grüne Landespolitik sorgt für überdurchschnittlich gestiegene Studierendenzahlen im Gesundheitswesen“

„Ausbildungsleistung der Region überdurchschnittlich“

„Bielefeld bildet 21,4% der Gesundheitswissenschaftler und der akademischen Gesundheitsfachberufe in NRW aus“



Anlässlich der zurzeit in Düsseldorf stattfindenden Fachmesse MEDICA veröffentlichte das IT.NRW als statistisches Landesamt die landesweit erhobenen Studierendenzahlen im Bereich des Gesundheitswesens. Demnach waren NRW-weit zu Beginn des Erhebungszeitraumes (Wintersemester 2012/2013) insgesamt 27.132 Studierende in einem Studienfach der Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften eingeschrieben. Dies entspricht 4,3 % aller 636.766 Studierenden im Land. Der Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht als Vorsitzender des Gesundheitsausschusses kommentierte diese Zuwachsrate, welche erstmals seit sechs Jahren über dem durchschnittlichen Anstieg der Gesamtzahlen aller Studierenden lag:



„Nach den Jahren des kontinuierlichen Rückgangs der Studierendenzahlen im Gesundheitswesen unter der schwarz-gelben Vorgängerregierung steigen diese nun auch weit über den Proporz des allgemeinen Trends hinaus. Im Übrigen mahnt Garbrecht einen konstruktiven Umgang der Kliniken in OWL mit der beschlossenen praktischen Kooperation für 60 angehende Mediziner mit der Ruhr Universität Bochum an. Garbrecht: „ Wir wollen das Konzept in der Region zügig umsetzen. Proporzdenken wird der Sache nicht gerecht.“ „Die Wertschätzung und auch das Selbstbewusstsein über die Ausbildungsleistung bei den Gesundheitswissenschaftlern und den akademischen Gesundheitsberufen könnte ruhig in der Region etwas stärker ausfallen“ gibt sich Garbrecht überzeugt. Gegenwärtig sind 570 Studierende von landesweit 1.829 der Gesundheitswissenschaften allgemein in Bielefeld verortet. Dies entspricht einem Anteil von 31,2 Prozent und belegt im NRW-Ranking Platz 2. Nur der Studienstandort Köln mit 581 Studierenden liegt mit 11 Studentinnen bzw. Studenten mehr landesweit weiter vorne. Bei den Fachhochschulen befinden sich 900 Studierende von landesweit insgesamt 5.032 in einem der drei Standorte (FH Bielefeld: 467, FH der Diakonie Bielefeld-Bethel: 400, FH des Mittelstandes Bielefeld: 33). Dies entspricht 17,9 Prozent. Insgesamt studieren also in allen Hochschulbereichen von UNI wie FH 6.861 angehende Gesundheitswissenschaften allgemein – am Standort Bielefeld beachtliche 1.470 davon und damit 21,4 Prozent landesweit.“



Anlage Link zum IT NRW: http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/pdf/290_13.pdf