Pressemitteilung:

  • 09. Januar 2015

Garbrecht: Widerstand wächst zu Recht!

Nach Nordrhein-Westfalen nun auch Kritik aus Niedersachsen

Garbrecht: Widerstand wächst zu Recht!

Nach Nordrhein-Westfalen nun auch Kritik aus Niedersachsen


Die umstrittene Entscheidung vieler Verkehrsbetriebe, sogenannte E-Scooter aufgrund erhöhter Kipp- und Rutschgefahr ab sofort nicht mehr zu befördern, wird nicht widerstandslos aufgenommen. Zu Recht, wie Günter Garbrecht sagt: „Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen sagt eines ganz klar: Menschen mit Behinderungen muss der gleichberechtigte Zugang zu Transportmitteln gewährt werden.“ Eine Position, die auch die Regionalgruppe der Behindertenbeiräte und -beauftragten im Nordwesten vertritt.

Auch aus Niedersachsen sind kritische Töne zu hören: Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und die Landesbehindertenbeauftragte Petra Wontorra fordern von den dort heimischen Verkehrsbetrieben (Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen), die Entscheidung zu überdenken, da Menschen mit Gehbehinderung ihre Therapie im Zweifel nun nicht mehr erreichen können, wenn sie den Scooter nicht im Bus mitnehmen dürfen.

Garbrecht verweist zudem auf einen weiteren Sachverhalt: „Mit welcher Berechtigung Verkehrsbetriebe landauf, landab nun den Transport eines orthopädischen Hilfsmittel verweigern, kann ich nicht nachvollziehen. Die Unternehmen sind schließlich zum Transport verpflichtet.“ Erst E-Scooter über 6 km/h seien hiervon nicht berührt.

„Die nun erfolgte Reaktion auf ein Gutachten, welches sich nur auf die Risiken fokussiert, ist für mich in keiner Weise hinnehmbar. Als ob es ein Stück aus dem Tollhaus wäre: Die Diskriminierung im Zeitalter der Inklusion ist ein Unding“, so der Abgeordnete Garbrecht abschließend.