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  • Bielefeld, 26. November 2015
Günter Garbrecht, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Wohlfahrtspflege:

Institut für Pflegewissenschaft leistet wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Pflege

PRESSEMITTEILUNG der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW
Bereits seit 20 Jahren spielt das Institut für Pflegewissenschaft (IPW) an der Universität Bielefeld eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der Pflege in Nordrhein-Westfalen. Mit der Koordination eines Forschungsverbundes der Universität, der Fachhochschule Bielefeld und zahlreichen Praxispartnern aus der freien Wohlfahrtspflege wird das IPW nun diese Rolle weiter ausbauen: Die Forschungsprojekte des Verbundes konzentrieren sich auf Nutzergruppen in unterschiedlichen, sensiblen Phasen des Lebenslaufs, die mit komplexen gesundheitlichen und sozialen Problemen konfrontiert sind. In den einzelnen Teilprojekten werden nutzerorientierte Zugangsformen und Konzepte zur Stärkung der Gesundheitskompetenz und des Selbstmanagements entwickelt, pilotiert und validiert.

So sollen eine spezielle Sprechstunde für Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörungen entwickelt, ein Programm zur Unterstützung des Selbstmanagements pflegender Kinder eines psychisch kranken Familienmitglieds erarbeitet, die Bewegungsfähigkeit und körperliche Aktivität von Menschen mit geistiger Behinderung gefördert, durch Stärkung der Gesundheitskompetenz alter Menschen einer Pflegebedürftigkeit vorgebeugt und die Selbstmanagementkompetenz türkeistämmiger Menschen bei der Pflege von Angehörigen mit Demenz gestärkt werden. In einem weiteren Projekt sollen Indikatoren zur Messung der Ergebnisqualität in der ambulanten Pflege entwickelt werden. Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW fördert die Projekte mit insgesamt 2,4 Mio. Euro.

„Wir wissen, dass gerade in Zusammenhang mit Pflege große Herausforderungen auf uns zukommen werden“ sagt Günter Garbrecht, Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. „Wir sind sehr froh, ein Institut in Bielefeld zu haben, das kompetent und umfassend Grundlagen schafft und Konzepte daraus ableiten kann, um dieser Herausforderung begegnen zu können. Das können wir von Seiten der Stiftung nur unterstützen – für die Bürgerinnen und Bürger in NRW!“.