Pressemitteilung:

  • 13. Januar 2016

Katzenkastration ist Tierschutz – fast 1,3 Millionen Euro für Tier- und Katzenschutz

Bereits vor gut 5 Jahren hat sich Günter Garbrecht, damals als Vorsitzender des Sozial- und Gesundheitsausschusses überzeugt gezeigt: „Ein ordentlicher Katzenbesitzer lässt seine Kat-ze selbstverständlich kastrieren“. Auch der Tierschutzverein Bielefeld setzt sich seit langem für den Schutz von Katzen durch Kastration ein. Der unkontrollierte Anstieg der Anzahl un-kastrierter freilaufender und verwilderter Katzen birgt die Gefahr der Verelendung vieler Tiere – sie erkranken, leiden an Parasiten und Mangelernährung. Dieser Entwicklung kann nur durch die Kastration der Katzen begegnet werden. Als Landtagsabgeordneter freut sich Günter Garbrecht jetzt sehr darüber, dass in diesem Jahr mit insgesamt 1,3 Millionen Euro für den Tier- und insbesondere Katzenschutz in NRW ein Vielfaches der bisherigen Mittel zur Verfügung steht.
Um die Haltungsbedingungen in Tierheimen zu verbessern, fördert das Land die Sanierung von Tierheimen 2016 mit insgesamt 750.000 Euro. Das bedeutet ein Plus von einer viertel Million Euro im Gegensatz zum letzten Jahr.
Mit 537.600 Euro – 13-mal mehr als in 2015 - werden die über 130 Tierschutzvereine im Land unterstützt, herrenlose Katzen kastrieren lassen zu können. Durch das Ökologische Jagdgesetz wurde der Abschuss von Hauskatzen grundsätzlich untersagt. Die Erhaltung der Artenvielfalt und der Schutz von Flora und Fauna erfordern aber grundlegende Maßnahmen zur nachhaltigen Eindämmung der Katzenpopulation. Ein wirksames Mittel hierfür ist die Kastration von Katzen, die in hier gehalten, versorgt oder als Fundtiere aufgenommen wer-den. Günter Garbrecht: „Mit der Bereitstellung dieser Gelder für die Katzenkastration kom-men wir den Wünschen Tierschutzvereinen sowie Jägerinnen und Jägern nach, die zu Recht eine Verringerung der sich stark vermehrenden Population von wild lebenden Katzen for-dern.“

Einzelheiten zum Förderprogramm gibt es beim Landesamt für Natur, Umwelt u. Verbraucherschutz NRW