Pressemitteilung:

  • Bielefeld, 04. Februar 2016

Weniger Kinder und Jugendliche wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus

Komasaufen rückläufig
2014 wurden so wenig Kinder und Jugendliche wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt wie seit 2006 nicht mehr. Die von IT-NRW veröffentlichten Zahlen freuen den Bielefelder Landtagsabgeordneten Günter Garbrecht ganz besonders. Als Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales setzt er sich seit Jahren intensiv für Präventionsprogramme gegen Alkoholmissbrauch, Komasaufen usw. ein. Ist landesweit 2014 gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von 2,8 Prozent (von 5.269 auf 5.122 Heranwachsende zwischen 10 und 20 Jahren) zu verzeichnen, gibt es mit fast 10 Prozent Rückgang in OWL eine besonders erfreuliche Entwicklung. Und Bielefeld liegt hier mit rd. 28 Prozent (von 110 auf 79 junge Menschen) deutlich vorn, während es im Kreis Gütersloh eine gut 6prozentige Steigerung gab.
„Es zeigt sich“, so Günter Garbrecht, „dass insbesondere die Vernetzung zwischen unterschiedlichen Akteuren Wirkung zeigt. Wobei dies in einer Stadt wie Bielefeld auf Basis des Zusammenwirkens und der Förderung vieler auch ehrenamtlich tätigen Initiativen leichter fallen mag, als im ländlichen Raum.“