Pressemitteilung:

  • Ostwestfalen-Lippe/Bielefeld, 12. April 2016

Stiftung Wohlfahrtspflege vergibt rd. 2,4 Millionen Euro nach Ostwestfalen-Lippe

Die Stiftung Wohlfahrtspflege fördert mit rd. 2,4 Millionen Euro verschiedene Projekte in und aus OWL. Auf dem Gut Dörentrup in Lippe, einer sozialtherapeutischen Einrichtung für suchtkranke Menschen mit psychischen Belastungen, wird der Ersatzneubau einer Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung mit 24 stationären Plätzen mit rd. 460.000 Euro bezuschusst. Dann gehen 700.000 Euro aus dem Programm „Pflege Inklusiv“ der Stiftung an den Caritasverband Paderborn für das Projekt „DESKK“; dabei handelt es sich um die Entwicklung und Erprobung eines Demenzspezifischen Kurzzeitpflegekonzeptes. Ziel ist dabei, in Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis Entscheidungsgrundlagen für Akteure in der Pflege zu schaffen.
Mit rd. 500.000 Euro wird eine neue Wohneinrichtung der Stiftung Bethel für behinderte Menschen in Bielefeld-Schildesche gefördert. Und im Rahmen der Dezentralisierung der Einrichtungen der Bethel-Stiftung wird mit weiteren 570.000 Euro ein Projekt in Herne unterstützt: Dort entsteht eine neue stationäre Wohneinrichtung mit 24 Plätzen. Der Vorsitzende des Stiftungsrates und Bielefelder Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht: „Auch hier werden quartiersnahe Wohnheimplätze für behinderte Menschen geschaffen, die eine stationäre Betreuung brauchen.“
80.000 Euro fließen in die Errichtung eines Demenzgartens am „Eduard-Kuhlo-Heim“ in Löhne. In der Werkstatt Heidsiek der Herforder Werkstätten wird das Integrationsunternehmen Metallservice Vlotho mit 46.000 Euro Zuschuss der Stiftung Wohlfahrtspflege 7 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze einrichten, wovon drei für Menschen mit Behinderungen vorgesehen sind.

Die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW wurde 1974 durch das Landesspielbankgesetz ins Leben gerufen und fördert Projekte für benachteiligte Kinder und Jugendliche, Menschenmit Behinderung und alte Menschen. In 2015 wurde ein Fördervolumen von über 30 Mio. Euro durch die Beschlüsse des Stiftungsrates gebunden. Die Hälfte der Förderung fließt in Modellprojekte, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation der Zielgruppe in Nordrhein-Westfalen führen sollen.