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  • Bielefeld, 30. November 2016
Welt-AIDS-Tag 2016

Mit HIV kann man heute leben. Mit Diskriminierung nicht.


Rd. 19.000 Menschen lebten Anfang dieses Jahres mit Aids oder HIV in Nordrhein-Westfalen. Günter Garbrecht, Bielefelder SPD-Landtagsabgeordneter, weist auf Aktivitäten anlässlich des Welt-AIDS-Tags am Donnerstag, dem 1. Dezember hin. Unter anderem veranstaltet die Aidshilfe Bielefeld einen Gottesdienst in der Süsterkirche und auf dem Weihnachtsmarkt werden Spenden für die AIDS-Hilfe Bielefeld gesammelt.
Prävention, Aufklärung und gute Behandlung haben dazu geführt, dass Deutschland zu den Ländern in Europa gehört, die die niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten aufweisen. „Das darf aber kein Grund sein, sich zurückzulehnen“, so Günter Garbrecht; „Es ist wichtig, weiter über Risiken aufzuklären und die Krankheit zu bekämpfen“. NRW verfügt über eine landesweit differenzierte AIDS-Beratungsstruktur. Hierzu gehören insbesondere regionale AIDS-Hilfe-Angebote wie auch die Bielefelder AIDS-Hilfe, wo vielfältige Aufklärungs- und Beratungsarbeit geleistet wird.
Als Vorsitzender des Landtagsausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales ruft Garbrecht dazu auf, entschlossen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von HIV-infizierten Menschen aufzutreten. Es ist an der Zeit, Vorurteile im Umgang mit HIV-positiven Menschen auszuräumen und Angst und Verunsicherung mit Aufklärung entgegenzuwirken. Bereits seit Jahrzehnten stehen hochwirksame Medikamente zur AIDS-Therapie zur Verfügung, die ständig verbessert die volle Erkrankung verhindern können. Die Kampagne positivzusammenleben zum diesjährigen Welt-AIDS-Tag zeigt, wie Leben mit AIDS gelingt und macht Mut für ein gutes Miteinander.