Meldung:

  • 10. Mai 2007
Die beste Bildung für alle

CDU in NRW betreibt eine Bildungspolitik von vorgestern

Plakat: Kinder gehören nicht in Schubladen

Stoppt CDU/FDP: Kinder gehören nicht in Schubladen. Gemeinschaftsschule ist Zukunft.
PISA? Egal. Eine kritische Studie der Vereinten Nationen zur Bildungspolitik in Deutschland? Muss uns nicht interessieren. So könnte man die Haltung der schwarz-gelben Koalition in NRW zum Thema Bildung zusammenfassen. Während landauf, landab darüber diskutiert wird, wie das Bildungssystem der Zukunft aussehen und gleiche Bildungschancen für alle ermöglicht werden können, verschanzt sich die Landesregierung hinter ideologischen Mauern.

Jürgen Rüttgers hält stur am mehrgliedrigen Schulsystem fest,das aus Sicht zahlreicher Experten den Zugang zu Bildung erschwert und sozial ungerecht ist. Aber in seiner Partei organisiert sich Widerstand. Zwei christdemokratische Bürgermeister haben zuletzt die Schulpolitik der Landesregierung massiv kritisiert und sich für die Einführung des von der SPD vorgeschlagenen Modells der Gemeinschaftsschule ausgesprochen. Der Ministerpräsident ist offenkundig nicht mehr in der Lage, die CDU in Nordrhein- Westfalen auf Linie zu halten.

Auch in anderen zentralen Fragen der Bildungspolitik hat die CDU in NRW einen verhängnisvollen Kurs eingeschlagen.Bei der Kinderbetreuung wird gekürzt, für den Besuch der Hochschulen müssen Gebühren gezahlt werden. Das heißt weniger Chancen für Kinder und Jugendliche und führt mittelfristig zu einer massiven Beeinträchtigung des Wirtschaftsstandortes NRW.

Die NRWSPD hat Vorschläge für eine moderne und sozial gerechte Bildungspolitik erarbeitet. Wir wollen hierüber eine Diskussion innerhalb und außerhalb der Partei führen. Auf einem Bildungsparteitag im August soll dann unser Konzept beschlossen werden.Wir sind überzeugt: Die Bildungspolitik der CDU ist von vorgestern.Wir wollen die „Beste Bildung für alle“.