Pressespiegel:

  • 14. Juni 2007
Neue Westfälische

Niedriglöhne kosten die Stadt Millionen

Günter Garbrechts Argument für den Mindestlohn
Garbrecht
Bielefeld. 4.500 Menschen in Bielefeld benötigen trotz Vollzeit-Arbeit Sozialhilfe-Leistungen (Mietbeihilfen, Heizkostenzuschüsse), weil ihre Löhne zum Lebensunterhalt nicht ausreichen. Die Stadt muss für diese Arbeitnehmer in prekären Beschäftigungsverhaältnissen damit insgesamt 18 Millionen Euro aufbringen. Das hat der SPD-Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht ausgerechnet. „Diese Mittel wären nicht notwendig, wenn die Betroffenen ausreichend verdienen würden“, erklärte Garbrecht – und plädierte deshalb für einen Mindestlohn.

Garbrecht weiter: „Was die Arbeitgeber mit Niedrigstlöhnen an diesen Menschen sparen, muss dann vom Steuerzahler über die Kommune ausgeglichen werden. Das halte ich für nicht hinnehmbar.“