Pressespiegel:

  • 20. Juni 2007
Neue Westfälische

Rostbratwurst à la Garbrecht

Veranstalter zählen 1.500 Besucher beim Nordparkfest

Damals wie heute sind die SPD-Ortsvereine West und Apfelstraße, die Bielefelder Falken und der Falkendom Veranstalter des Festes. So wundert es nicht, dass an diesem Samstagnachmittag Günter Garbrecht im Würstchenwagen am Grill steht und aufpasst, dass nichts anbrennt. „Jeder hat seine Dienste“, sagt Clausen, nur er habe heute frei: „Zu viele andere Termine.“

Aber für eine Stück Küchen hat er natürlich Zeit. Während Clausen und Monty am Kuchenbuffet stehen, saust Lucy die Rollenrutsche hinunter. „Toll“, sagt die Dreijährige, ein bisschen so wie Schlittenfahren fühle sich das an. Neben der aufblasbaren Rodelbahn steht eine große Hüpfburg. Hier gönnen sich Clara und Helene eine Pause und einen Schluck aus der Wasserflasche. „Puh“, sagt die dreijährige Clara etwas erschöpft. „Wir sind auch schon Trampolin gesprungen, und beim Regen mussten wir schnell reingehen.“ Während Clara sich mit ihrer Freundin vergnügt, verkauft ihre Mutter Inka Küster ein paar Meter weiter auf dem Flohmarkt. „Meine Winterstiefel“, weiß Clara, „die passen mir nicht mehr.“

Das Nordparkfest mit Spiel und Spaß für Kinder und Flohmarkt hat Tradition. „Schon seit etwa 20 Jahren“, sagt Peter Bauer, Vorsitzender der Bielefelder Falken. Vor der Wende habe man sich immer am 17. Juni zum gemeinsamen Feiern im Nordpark getroffen, „Den Feiertag gibt’s ja nun seit 17 Jahren nicht mehr.“ „Die Stimmung ist immer wieder gut“, sagt Nicolas Tsapos, Vorsitzender vom SPD-Stadtbezirk Mitte. Gut 1.500 Besucher, schätzt er, tummeln sich im Park und vor der Bühne. Das liege natürlich auch an der Musik – „Bibbern eint“, „New Fast Fred“ und „Duo Maithai“ sind in diesem Jahr für sie verantwortlich.