Pressespiegel:

  • Köln, 13. Mai 2000
Nordrhein-Westfalen: Tagebuch aus einer politikarmen Gegend

Was zählt, ist die Stimme der Wahrsager

Selbst das Wahlkampffinale an Rhein und Ruhr wirkt, als habe der Strukturwandel auch das Interesse des Wählers zu etwas Gestrigem gemacht
Des Weiteren ist heute bekannt geworden, diesmal durch eine gründliche Recherche des Express (&8222;Duell um die Macht am Rhein") , dass SPD-Clement jeden Morgen joggt, wohingegen CDU-Rüttgers gerne mal Rad fährt. Noch weiß man nicht, in welche Richtung diese Fakten die Wähler mobilisieren werden.

Von einer politischen Kontroverse im eigentlichen Sinn ist der Lokalpresse heute weniger zu entnehmen, aber das sei auch kein Wunder, sagt Franz Josef Antwerpes, es gebe nämlich kein politisches Sachthema in diesem Wahlkampf, seit vor einem halben Jahr eine kleine Debatte über die Anstellung von Lehrern erloschen sei. Sie ist aber auch nicht wichtig, die Sachpolitik, und Antwerpes weiß es: Der Mann ist seit 47 Jahren Sozialdemokrat, war mal Jusovorsitzender des Landes nach einem gewissen Friedel Neuber (heute West LB), und dann war er ganz lange Regierungspräsident von Köln; in dieser Eigenschaft, sagt Antwerpes bescheiden bei einem bescheidenen Mittagessen, sei er nach Millowitsch der berühmteste Kölner gewesen. Millowitsch ist tot, Antwerpes aber lebt und ist noch heute begeistert von seinen Taten, zu denen zum Beispiel einmal der heftig diskutierte Versuch gehört hat, den jüngsten Sohn der berühmten Kelly-Family dem Schulbesuch zuzuführen.

Fohlen guten Stammbaums

Jetzt ist Antwerpes im Ruhestand und ein sehr gutes Beispiel für den gelungenen Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen: ein idealer Gesprächspartner für den Landesfremden, zu Beginn seiner Erkundungstour durch den Wahlkampf an Rhein und Ruhr. Eine der gewaltigsten Leistungen der Regierung hier ist nämlich die Schaffung von unzähligen Arbeitsplätzen in der Medienindustrie, von denen an die 80 000 allein in der Region Köln entstanden sind. Mehrere davon gehören der Familie Antwerpes, in welcher zwei Söhne eine Multi-Mediafirma betreiben und der Chef selbst eine Talkshow beim WDR. Weil der gewesene Regierungspräsident gleichzeitig gerade ein Buch über Kölner Kneipen verfasst, kommt er bei der Maispoularde zwanglos auf Wolfgang Clement zu sprechen, der leider nicht so gut genießen könne wie er und der deshalb auch nicht ganz so populär sei wie er. Trotzdem werde der Mann natürlich wieder Regierungschef werden, was aber wahrscheinlich nicht so toll ist wie die nächste Karrierestufe von Franz Josef Antwerpes. Nach diesem wird nämlich Anfang Juni im Hessischen ein Fohlen benannt, und das hat einen sehr guten Stammbaum.

Das ist es im Wesentlichen, was wir über Politik reden an diesem Montag im glücklichen Köln, das auch in Nordrhein-Westfalen liegt, aber vielleicht doch nicht so richtig.

Dienstag, Gladbeck &
8211; Der Hauptbahnhof in Köln ist sehr weltstädtisch, der Bahnhof Gladbeck/Ost ist aber auch ein Erlebnis: 1 Gleis, 1 Fahrkartenautomat, 1 Bank, auf die man sich aber nicht setzen sollte &8211; zu viel Wagenschmiere. Immerhin fährt jede halbe Stunde ein Zug, damit man wieder weg kommt.

Das ist jetzt eine grob ungerechte Bemerkung gewesen. Eigentlich ist das hier, jedenfalls teilweise, eine ganz hübsche Stadt, eine, die sehr zu Unrecht dem Rest der Republik nur durch ein sogenanntes Geiseldrama bekannt geworden ist. Überraschend grün ist sie, in den Außenbezirken ländlich-idyllisch, und draußen in Wittringen gibt es ein schönes Wasserschloss, mit Restaurant, Ententeich und &
8211; wenn man Glück hat &8211; dem Schalke-Trainer Huub Stevens als Tischnachbar. Hier lässt sich&8217;s leben, sagt der alte Gladbecker Professor S., unser Gastgeber für einen Tag, und erklärt plausibel, warum er seit mehr als 70 Jahren seine Geburtsstadt nie verlassen hat. Es ist nur so, dass Gladbeck auch eine verdammt arme Stadt ist. Hier in der Emscher Zone ist der Ruhrpott am härtesten betroffen von der neuen Zeit, und unter den Städten mit der höchsten Arbeitslosenquote des Reviers liegt Gladbeck auf dem vierten Platz. Gerade ist die Zahl auf 14, 8 Prozent gesunken, das hat gestern der Arbeitsamtdirektor als Erfolg verkauft.

Sonst gibt es ja nicht viele Erfolgsmeldungen, und nicht viele Rauchzeichen aus einer glücklicheren Zukunft. Schon wahr, eine pittoreske alte Maschinenhalle steht in Gladbeck-Zweckel, in der sich der SPD-Abgeordnete Wolfgang Röken gerne fotografieren lässt, weil er ja auch irgendwie geholfen hat, die Millionen für die Sanierung zusammen zu bringen; allerdings gibt es mindestens zwanzig solcher Hallen im Revier, in denen jetzt avantgardistische Ausstellungen und Konzerte stattfinden &8211; und manchmal fragt man sich, ob nicht irgendwann das Publikum ausgehen wird für die viele Kunst. Und wahr ist auch, dass hier Im Wiesenbusch ein &8222;Innovationszentrum" errichtet worden ist mit 35 Millionen Fördermitteln; allerdings gibt es in der Umgebung 51 solcher Zentren, die alle miteinander heftig konkurrieren; und wenn das hiesige &8211; wie später die CDU-Ortsvorsitzende Seifert erzählt &8211; &8222;noch vergleichsweise gut funktioniert", dann ändere das nichts an der Tatsache, dass mit seiner Hilfe nicht viel mehr als 250 Arbeitsplätze entstanden sind: &8222;Wenn demnächst die nächste Zeche in Gelsenkirchen geschlossen wird, dann haben wir hier wieder eine Quote von 18 Prozent".

Am Sonntag wird also auch hier in Gladbeck gewählt, und man weiß schon, dass wieder der nette amtierende Sozialdemokrat es schaffen wird, ein gelernter Lehrer. Merkwürdig ist das einerseits schon, weil ja auch in Gladbeck vor sechs Monaten bei der Kommunalwahl haushoch ein CDU-Mann gewann. Andererseits hütet sich dieser Wahlgewinner ängstlich davor, im Landtags-Wahlkampf mitzumischen, und im Übrigen hat sich die CDU ganz schwer getan, überhaupt einen Bewerber in dieser roten Gegend zu finden. Wahrscheinlich ist der CDU-Bewerber, natürlich ein Lehrer, nur aufgestellt worden, weil er Dahmen heißt, weshalb seine Partei so schön eine &8222;Dahmenwahl" plakatieren konnte.

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8222;Ein Tag mit Röken"

Das bisschen Wahlkampf, das hier stattfindet, hat &8222;am wenigsten mit Politik zu tun" &8211; das sagen übereinstimmend und resigniert der Assistent des SPD-Bewerbers und die CDU-Ortsvorsitzende. Die hat, auch weil sie offenbar vom Kandidaten Rüttgers nicht übermäßig begeistert ist, gar keine eigene Wahlveranstaltung organisiert in der Stadt, die immerhin 80 000 Einwohner hat. 12 000 davon sind in der SPD, aber auch bei ihnen können die Wahlkämpfer nur beten (und sie in groß angelegten Aktionen am Telefon beschwören), dass sie wenigstens zur Wahl gehen. Um die Begeisterung voran zu treiben, steht Kandidat Röken deshalb auch an diesem Dienstag auf dem Wochenmarkt in Zweckel; heute stellt er einer blonden Frau in Aussicht, sie habe eventuell bei seinem Preisausschreiben gewonnen (&8222;ein Tag mit Wolfgang Röken"), für den Fall, dass sie die Frage richtig beantwortet hat, wann die nächste Landtagswahl ist und wer der Spitzenkandidat sein könnte von der SPD.

Mittwoch, Bielefeld &
8211; Clement heißt er übrigens, und heute ist er in Bielefeld, Ostwestfalen. An die 400 Leute sind zu seiner Kundgebung gekommen in eine geschmackvoll umgebaute ehemalige Fabrik , aber ganz so eindrucksvoll wie sein letzter Auftritt, kürzlich in Herford, wird dieser hier nicht werden können, das weiß man schon vorher. In Herford nämlich hat er ein paar Jugendliche aufgefordert, mit ihm um die Wette zu trinken, wer ein Glas Pils am schnellsten schlucken kann. &8222;Ganz spontan", sagt noch heute andächtig der Pressesprecher der SPD Ostwestfalen&8211;Lippe habe das der Ministerpräsident getan, und gewonnen habe er auch noch.

Diesmal trinkt er kein Pils, stattdessen redet er fast eineinhalb Stunden, was eindeutig zu lang ist bei der Hitze. Freilich, er benötigt so viel Zeit, weil er erst, mit vielen Zahlen, die Entwicklungen in der Welt, Europa und Deutschland erläutern muss, bevor er noch ein wenig auf die Landespolitik zu sprechen kommt. Trotzdem Applaus, Clement ist gut aufgelegt, und witzig ist er passagenweise auch.

Nicht so witzig, dafür aufschlussreich ist hinterher ein Gespräch mit zwei örtlichen Landtagskandidaten der SPD. Der Besucher will &8211; ein wenig irritiert über die Politiklosigkeit des politischen Wettbewerbs &8211; wissen, für welche Aspekte der Landespolitik sich die Leute denn am meisten interessierten. Für keine, sagt die Kandidatin Schäfer, übrigens eine Lehrerin. Kürzlich habe die Lehrergewerkschaft bei ihr im lippischen Wahlkreis zu einer hochkarätig besetzten Diskussion über Bildungsnotstand und Lehrermangel eingeladen; leider seien nur 24 Besucher gekommen, fast alle von der Lehrergewerkschaft. Sie habe jeden einzelnen gekannt.

Der Kandidat Garbrecht wiederum aus Bielefeld hat vor ein paar Wochen eine Fernsehdiskussion sehen wollen, zum Thema Strukturpolitik, und obwohl er ja nun wirklich ein Politik-Freak sei: er habe das Durcheinanderreden und Schwadronieren nicht ausgehalten; nach fünf Minuten habe er weggezappt. Wie viel normale Leute sich die Diskussion angeschaut haben werden, darüber mag Garbrecht gar nicht nachdenken &8211; er hat leider einen ziemlich präzisen Einblick in die Interessenlage der Leute. G. ist überraschenderweise kein Lehrer, sondern Werkzeugmacher, einer der, wenn er nicht gerade für den Landtag kandidiert, noch täglich an der Werkbank steht in einer kleinen Fabrik. ( Ein Sonderfall &8211; er selbst kennt auch keinen anderen.)

Love-Parade oder Musical?

Der Vorteil ist, dass Garbrecht sehr genau weiß, was die Arbeiter so sagen und denken. Besonders genau weiß er, was sie vor sechs Monaten gedacht haben, weil die Kollegen ihren Ärger immer sofort an ihm ausgelassen haben, wenn sie wieder in der Bildzeitung gelesen hatten, dass die Renten nicht so steigen wie sie sollen und dass zum Ausgleich der Bundeskanzler diese teuren Zigarren raucht. Nach dem Desaster der Kommunalwahl, das in Bielefeld die SPD-Amtsinhaberin in den Abgrund gerissen hat, hat sich Garbrecht die Wahlbezirke angeschaut und festgestellt, dass in der alten Arbeitersiedlung &8222;Freie Scholle", genau noch dreißig Prozent der Leute zur Wahl gegangen sind. Die CDU hat kaum dazu gewonnen, nur eben prozentual.

Aber das wird ja jetzt alles ganz anders, Garbrecht ist wieder optimistisch. Erstens ist in Bild von Kanzler-Zigarren inzwischen wenig die Rede und über gewisse Freiflüge geht man mit Schulterzucken hinweg; und sowieso ist die Stimmung seit Monaten gekippt, am heftigsten an dem Tag, an dem Gerhard Schröder die Holzmann-Arbeiter rettete. Vor allem aber hat man auch in Ostwestfalen-Lippe prima Wahlkampfideen. Die beste ist, dass seit Wochen drei schöne Mädchen im Auftrag der Partei durch die Szene-Lokale ziehen, mit einem Preisausschreiben, bei dem man diesmal die Wahlbeteiligung raten muss. Wer richtig rät und ausgelost wird, muss zwar anschließend zur Love-parade nach Berlin oder wahlweise in ein Musical, aber er geht vielleicht doch zur Wahl.

Und die anderen, die nicht in den Szene-Lokalen verkehren? Für die, erzählen die Kandidaten, hat es kürzlich eine ganz tolle Sause in Duisburg gegeben, mit 20 000 Besuchern &
8211; und der Kelly-Family. (Gut, dass Herr Antwerpes damals keinen Erfolg hatte mit seinen pädagogischen Zwangsmaßnahmen. Am Ende wäre der Junge gescheit geworden und inzwischen nicht mehr motivierbar für Lieder, mit denen man Wahlen gewinnt.)

Donnerstag, Oberhausen &8211; Vormittags Besuch bei Elke Schneiderbanger von Radio NRW, in ihrem prächtigen Büro, in dem früher ein Vorstand der Gute-Hoffnungs-Hütte residiert hat . Frau S. , eine selbstbewusste junge Fränkin, ist Programmdirektorin des Kommerzsenders und der ist vor allem deshalb so erfolgreich, weil die Marketingspezialisten aufs Präziseste erforschen können, von welchen Themen die Leute wirklich etwas wissen wollen im Radio. An der Spitze der Hitliste sind Unterhaltsfragen, Scheidungsprobleme, Medizinisches &8211; der Quotenhit aber sind Wahrsager. Wenn so einer auf Sendung ist, erzählt die Direktorin, rufen in Spitzenzeiten um die 20 000 Leute an, stündlich.

Mit solchen Zahlen wollte natürlich niemand Wolfgang Clement verstören, als er am 8. Mai den Sender besuchte. Positiv für ihn war, dass gleich der erste Anrufer &8211; er hatte sich zu spät eingeschaltet &8211; wissen wollte, wer denn dieses mal der Wahrsager sei, er habe eine so warme Stimme. Weniger toll war, dass ingesamt nur 2750 Menschen von Clement etwas wissen wollten. Die gute Nachricht dann für den Ministerpräsidenten: Den Konkurrenten Rüttgers hatten eine Woche vorher nur 502 Leute erreichen wollen.

Eigentlich kein Thema

Übrigens ist Clement heute schon wieder in Oberhausen, und lässt sich gerade, ein paar hundert Meter entfernt vom Büro der Programmdirektorin, im Gasometer die große, wirklich fabelhafte Fußballausstellung zeigen. Clement habe, erzählt später Ulrich Borsdorf, einer der Ausstellungsmacher, die Leute mit seiner kurzen Rede sehr beeindruckt, vor allem, weil er so gar nicht obrigkeitlich aufgetreten sei. Was er gelegentlich auch ganz gut können soll.

Wie aber haben Sie den Wahlkampf erlebt, Herr Professor Borsdorf? Eigentlich gar nicht, sagt er, &8222;es gab ja auch kein Thema". Borsdorf ist Historiker, ein sehr politischer Mensch, ein Liebhaber des Ruhrgebiets, in dem er seit seinem Studium in Bochum hängen geblieben ist. Trotzdem, sagt er, täte er sich schwer, beschreiben zu müssen, um welche großen Ziele es in der Landespolitik derzeit gehe. Die großen Projekte seien ja auch alle schon abgeschlossen: die Gründung der vielen Hochschulen, die hier im Lande ein gescheites, flexibles &8222;Aus-Bildungsbürgertum" erzeugt hätten, wie er das nennt. Oder die berühmte Internationale Bauausstellung, in deren Verlauf auch der großartige Gasometer als Kunstraum entdeckt und gerettet wurde.

Das alles sei sehr wichtig gewesen für das Selbstbewusstsein des Reviers, sagt Borsdorf zum Abschied. Aber natürlich längst nicht so wichtig wie der Gewinn der Championsleague, vor drei Jahren, durch Borussia Dortmund.

Freitag, Münster &8211; Auch hier hängen jetzt überall diese sehr schönen CDU-Plakate, auf denen &8222;neue Köpfe" gefordert und gezeigt werden, Merz und Merkel, und mittendrin auch Rüttgers, der nicht ganz so neu ist. Mehr als tausend Leute sind gestern in der Halle Münsterland gewesen und haben Frau Merkel frenetisch gefeiert; davon, schreibt heute spitz der Münstersche Anzeiger, habe Rüttgers bei seinem Auftritt vor vier Wochen &8222;nur träumen können".

Gottseidank hat er sich Merkels Triumphzug aber auch nicht antun müssen, weil er zur selben Zeit im Fernsehstudio des WDR saß und &
8211; direkt neben dem sichtlich über diese ungebührliche Nähe ungehaltenen Clement &8211; eine ziemlich bedrapste Figur abgab. Jedenfalls, wer je auf die Idee gekommen ist, Rüttgers den &8222;Haider vom Rhein" zu nennen, hat Jörg Haider nie gesehen. Dieser hier ist bei seiner ersten direkten Feindberührung eher kleinlaut gewesen, und hat &8211; wenn er überhaupt zu Wort kam &8211; auch noch versucht, den Kontrahenten (&8222;er verliert die kleinen Leute aus den Augen") links zu überholen. Rechts überholen wollte er übrigens auch, insofern ihm bei der Frage, wie man die Staus im Lande bekämpfen könne als einzige konkrete Antwort die Standspur der Autobahnen einfiel, die man im Notfall freigeben müsse.

Ansonsten ist in der Sendung sehr viel über Zahlen gestritten worden, und weil jeder der beiden Großrivalen seine eigenen dabei hatte über die Anzahl der Firmen-Neugründungen im Land, werden sehr viele verwirrte Zuschauer bald wieder zu Big Brother umgeschaltet haben; das ist einfacher zu verstehen und wird ja auch aus Köln gesendet. Nicht im Container war diesmal Möllemann, der sich in der Sendung so heftig mit Bärbel Höhn von den Grünen streiten musste, dass man schon Wetten darauf abschließen wollte, welche der hoch erregten Persönlichkeiten der anderen zuerst das Mikrofon ins Gesicht rammen würde.

Es ist dann aber nichts weiter passiert, jedenfalls ist Jürgen Möllemann an diesem Freitagmorgen sehr früh schon wieder auf dem Marktplatz von Münster-Hiltrup zu sehen. Der Kandidat verteilt Tulpen und gelbe Luftballons und ist blendender Laune. Kein Wunder, es ist ja schon wieder das Fernsehen da.