Pressemitteilung:

  • Düsseldorf, 21. April 2008

Gerda Kieninger als AsF-Landesvorsitzende wiedergewählt


Gerda Kieninger
Auf der Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Nordrhein-Westfalen am vergangenen Samstag in Gelsenkirchen wurde die Dortmunder Landtagsabgeordnete Gerda Kieninger mit fast 90% der abgegeben Delegiertenstimmen erneut zur Landesvorsitzenden gewählt. Als Stellvertreterinnen wurden Bergit Fleckner-Olbermann, Helga Gießelmann und Ulla Meurer gewählt.

Neben den Wahlen stand insbesondere das Thema Gleichberechtigung im Mittelpunkt der Konferenz. Gerda Kieninger erinnerte an die Einführung der Geschlechterquote in der SPD vor 20 Jahren. Sie forderte die eigene Partei anlässlich dieses Jubiläums und der damit verbundenen Erfolgsgeschichte auf, bei den vier vor uns liegenden Wahlen die Geschlechterquote auch einzuhalten. Sämtliche Mandate müssen geschlechtlich quotiert besetzt werden, das werde von den Bürgerinnen und Bürgern honoriert, waren sich die SPD-Frauen einig.

Die nach wie vor herrschende Ungleichheit bei der Verteilung der Einkommen war das zweite große Thema. Die EU hatte erst vor wenigen Tagen in einer Studie darauf hingewiesen, dass gerade in Deutschland nach wie vor ein überdurchschnittlich großes Lohngefälle zwischen den Geschlechtern besteht. In der gesamten EU beträgt der Unterschied der Löhne und Gehälter zwischen Männern und Frauen bei gleicher Arbeitsleistung schon 15%. Dieses durch nichts zu rechtfertigende Lohngefälle ist mit einem Unterschied von 22% zwischen Frauen und Männern in Deutschland noch mal um ungefähr die Hälfte größer.
„So lange es diese Ungleichbehandlung von Frauen und Männern gibt, sind Frauen aufgefordert für ihr Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu kämpfen“, zeigte sich die wiedergewählte AsF-Landesvorsitzende Gerda Kieninger kämpferisch.