Pressemitteilung:

  • Düsseldorf , 22. August 2008

Michael Groschek: CDU und FDP wollen Atomstromland Nordrhein-Westfalen

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD
Zum Antrag von CDU und FDP, die Laufzeiten für Atomkraftwerke zu verlängern, erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

NRW war Vorreiter beim Atomausstieg. Atomkraft hat sich als nicht beherrschbar erwiesen und birgt ungelöste Entsorgungsprobleme. Mit ihrem Antrag, den Atomausstieg zu stoppen, handeln die Regierungsfraktionen unverantwortlich und rücksichtslos gegenüber den Menschen.

Das Argument, durch längere Laufzeiten den Strompreisanstieg zu begrenzen, ist nichts als Heuchelei. Längere Laufzeiten bedeuten vor allem eins: Die Stromkonzerne halten sich einen Streichelzoo für Goldesel. Denn nur sie profitieren davon, wenn der Atomausstieg gekippt wird.

Um die Energieversorgung langfristig und zu akzeptablen Preisen zu sichern, müssen wir dafür sorgen, dass deutlich weniger Energie verbraucht wird. Gleichzeitig muss der Anteil an erneuerbaren Energien großzügig ausgebaut werden. Wir wollen die heimischen Energieträger Braun- und Steinkohle umweltverträglich nutzen.