Pressespiegel:

  • 23. März 2010
© 2010 Neue Westfälische Bielefelder Tageblatt (MW); Christoph Sackmann, Dienstag 23. März 2010

Kandidaten werben um Ausbildungsplätze

SPD: Außerbetriebliche Lehre soll verstärkt werden

100 zusätzliche Ausbildungsplätze sollen noch in diesem Jahr in Bielefeld entstehen. Dieses Vorhaben haben sich die drei lokalen Landtagskandidaten der SPD auf die Fahnen geschrieben.

„Gerade in Metallberufen ist der Bedarf in den vergangenen Jahren nicht gedeckt worden“, sagt Günter  Garbrecht, Kandidat für Mitte, Schildesche und Gadderbaum. Die zusätzlichen Plätze sollen nach seinen Vorstellungen an den Berufskollegs geschaffen werden.


„Natürlich wären mir betriebliche Plätze lieber“, sagt  Garbrecht, „aber dafür gibt es zu wenige Ausbildungsbetriebe.“ Wenn die Handwerkskammern mitspielten, könnten etwa Schlosser und Werkzeugmechaniker ab August an den Schulen ausgebildet werden. „Die Kapazitäten sind da“, betont  Garbrecht. Der praktische Ausbildungsteil könnte in Lehrwerkstätten erfolgen.

Noch würden sich die heimischen Kammern gegen die Pläne der SPD sträuben, sagt  Garbrecht: . „Die wollen lieber betriebliche Ausbildungen.“ Er gehe aber davon aus, dass die Kammern „unsere Anstrengungen mittragen.“

Gemeinsam mit Regina Kopp-Herr, die für Brackwede, Senne, Sennestadt, Stieghorst und Heepen kandidiert, und Georg Fortmeier, der im Altkreis Halle sowie in Jöllenbeck und Dornberg antritt, besuchte  Garbrecht jetzt das Bildungswerk BAJ. Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen. Die besucht regelmäßig mit Betriebs- und Personalräten verschiedene Betriebe in Ostwestfalen. Geschäftsführerin Martina Tiltmann führte die Gruppe durch die Ausbildungswerkstätten des BAJ.