Pressemitteilung:

  • 01. Januar 2011
Günter Garbrecht unterstützt Petition

Online-Petition gegen Spielsucht


Noch bis zum 11. Januar 2011 können sich Interessierte an einer Online-Petition für einen besseren Schutz gegen Glücksspielsucht beteiligen. Darauf weist der Bielefelder Landtagsabgeordnete Günter Garbrecht (SPD) hin.

Die Petition fordert unter anderem, dass Kommunen künftig die Ansiedlung von Spielhallen ablehnen können und die Bevölkerung stärker vor des Gefahren des Glücksspiels geschützt werden Garbrecht sieht hier ebenfalls Handlungsbedarf. „Insbesondere Geldspielautomaten haben ein enormes Suchtpotenzial. Glücksspielsucht hat schon so manche Existenz ruiniert", so Garbrecht.

 



Seit über zehn Jahren fördert die Stadt Bielefeld die Beratungsstelle gegen Glücksspielsucht beim Evangelischen Gemeindedienst.

Die seinerzeitige Erhöhung der Vergnügungssteuer führte zur zweckgebunden Förderung der Beratungsstelle.
Im Rahmen der aktuellen Beratung über die Zukunft des staatlichen Glücksspielmonopol ist eine Stärkung der Prävention und Bekämpfung von Glücksspielsucht unverzichtbar. Glücksspiel muss begrenzt und nicht ausgeweitet werden, weder staatlich noch privat. „Je größer der Glücksspielmarkt wird, desto größer wird die Suchtgefahr. Wir brauchen keine Ausweitung sondern - wenn überhaupt - einen kleinen, staatlich kontrollierten Markt. Die Geldspielautomaten müssen dabei einbezogen werden", so Garbrecht. Dabei könne man sich an Nachbarländern wie Frankreich und der Schweiz orientieren. Eine Zulassung privater Anbieter bei den Sportwetten wäre nach Ansicht von Garbrecht ein Dammbruch, der neben einer stärkeren Suchtgefahr auch ein Ende des staatlichen Lotteriemonopols zur Folge hätte. Alle Infos zur Petition gibt es im Internet unter

http://bit.ly/hbtp8l